Donnerstag, Januar 26, 2006

 

Ist die weltweite Energieversorgung im Wesentlichen durch erneuerbare Energien möglich?

Bürgerprojekt Photovoltaik
(Kolumne Folge 3)

Wir hören immer wieder das Argument: Energiegewinnung nur durch erneuerbare Energien ist gar nicht möglich, weil die Sonne nicht immer scheint, der Wind nicht immer weht, das Wasser nicht immer fließt usw. Was ist dran an dem scheinbar logischen Argument?

Der Energieverbrauch der Menschheit hat im Jahr 2000 insgesamt 423 ExaJoule (EJ) betragen. Das sind umgerechnet 117.500.000.000.000kwh (1kwh = 3.600kJ)

Laut Brockhaus-Enzyklopädie entspricht die nutzbare Sonneneinstrahlung auf die Erde dem 5.800fachen dieses Weltenergieverbrauchs. Warum soll der Verstand des Menschen nicht ausreichen, die Sonnenenergie mit einem Anteil von nur ca. 0,018% nutzbar zu machen?

Das Hauptproblem ist nicht, dass man genug Energie regenerativ gewinnen kann, sondern wie man es schafft, diese Energie ausreichend verfügbar zu haben. Vieles ist heute noch nicht machbar. Denkt man kurzfristig, lässt man es dabei und zählt auf das Bewährte. Lassen Sie die Phantasie etwas schweifen, selbst wenn diese Vorstellung ihre persönliche Lebensphase überschreitet.

Nehmen wir einfach mal an, dass die UNO sich dazu hinreißen lässt, mit der Energiefrage energischer umzugehen. Ein gut gemeinter Anfang ist das Kyoto-Protokoll (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/info service/download/pdf/dokumente/kyoto protokoll.pdf).

Kein anderes Thema ist besser zur Globalisierung geeignet für die Staatengemeinschaft der Welt, wie das Energiethema. Unwetter, Überflutungen, Dürren, Veränderungen des Meeresspiegels, Hurrikans, Tsunamis, Wassermangel, Energiemangel: kein Staat der Erde wird dauerhaft von einem dieser Ereignisse verschont bleiben. Selbst wenn es jemanden nicht direkt trifft. Spätestens über den Preis bei Energie wird er die Veränderungen doch zu spüren bekommen.

Die Staaten verpflichten sich z.B. zu Auflagen im Bau, dass die Dächer für Photovoltaikanlagen und Solarkollektoren zur Verfügung stehen müssen, Fenster und Glasfassaden werden als nanobeschichtete Solarzellen genutzt. Wärmeisolierende Fassadenanstriche reduzieren den Heizungsverbrauch. Erdnahe geothermische Nutzung sorgt für einen hohen Anteil der Haus-wärmeversorgung. Durch Blockheizkraftwerke werden Energie-ströme gekoppelt. Nachwachsende Rohstoffe sorgen als Biodiesel für CO2-neutralen Kraftstoff in Autos. Neben diesen dezentralen Einheiten sorgen großtechnische Geothermie-Kraftwerke im Leistungswert heutiger Kohlekraftwerke für die Grunddeckung. Daneben schaffen Gezeitenkraftwerke und großtechnische Windkraftwerke Unabhängigkeit von Öl, Kohle, Gas und Uran.

Warum stört sich heute jemand daran, dass wir in 50 Jahren vielleicht 90% des Gesamtweltenergieverbrauchs regenerativ herstellen?
In diesem Jahr sind die Energiepreise um 176 €/a gestiegen. Durch das Energie-Einspeise-Gesetz (EEG) sind die Haushalte in Deutschland verpflichtet, gerade einmal 3%, das sind 18 €/a, für die Entwicklung der regenerativen Energien zu bezahlen.
Der Preisanstieg ist im Wesentlichen durch die weltweit ständig steigende Nachfrage nach Energie und die Unwetter verursacht. Wer glaubt, dass diese beiden Faktoren dauerhaft zurückgehen werden? Allein schon deshalb brauchen wir neue Technologien, um die Abhängigkeit unserer Lebensweise von den Produzenten und Lieferanten zu reduzieren.
Diese Kolumne (Folge 3) wird mit freundlicher Unterstützung des Bürgerprojekt Photovoltaik von Dietmar Helmer gestaltet.

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Samstag, Januar 07, 2006

 

CO2-Emissionen pro Einwohner und Energiewandel


Bürgerprojekt Photovoltaik
(Kolumne Folge 2)

Der „Hunger“ nach Energie und die Wachstumsraten allein von Ländern wie China und Indien machen es erforderlich, der Frage ernsthaft nachzugehen, wie man wenigstens einen erhöhten Ausstoß des klima-schädlichen Gases CO2 in den nächsten 20 Jahren vermeidet.
In der Deklaration von RIO aus dem Jahre 1992 wird in diesem Zusammenhang von der nachhaltigen Entwicklung gesprochen:

Prinzip 3: Das Recht auf Entwicklung muss so wahrgenommen werden, dass die Bedürfnisse heutiger und künftiger Generationen sowohl nach Entwicklung wie nach dem Schutz der Umwelt erfüllt werden.

Prinzip 11: Die Staaten müssen eine wirksame Umweltschutzgesetzgebung erlassen…

Prinzip 25: Frieden, Entwicklung und Umweltschutz hängen voneinander ab und sind unteilbar.

Die Einwohner Europas + USA verursachten im Jahr 2000 bei 757 Mio Einwohnern (Harenberg aktuell 2005) Gesamtemissionen von
10.067 Mio t CO2/a, d.h. 13,30 t CO2/a/K (http://www.iea.org/).

China und Indien mit 2.306 Mio Einwohnern hatten Gesamtemissionen von 3.851 Mio t CO2/a, d.h. 1,67 t CO2/a/K.

Selbst wenn wir in Europa/USA in den nächsten 25-30 Jahren 50% dieser Emissionen reduzieren können, d.h. auf 6,65t CO2/a/K, wird bei nur einer Verdreifachung der Emissionen in China/Indien allein, der weltweite CO2-Ausstoß um ca. 19% zunehmen, wenn der heutige Energiemix Standard bleiben sollte.
Wir wissen, dass wir weltweit einen enormen Bedarf an mehr Energie haben werden. Somit stellt sich nur die Frage, wie wir diesen Bedarf decken werden. Um nachhaltige Entwicklung zu fördern, sollte man wenigstens die Forderungen der EU anerkennen wollen, in den nächsten Jahren den europäischen Energiebedarf erheblich aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Beim Strombedarf z.B. bis 2010 zu 21%.(http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/5890/20073/#4) (http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/kom_anteil_ee_eu.pdf)
Das Wachstumspotential an Arbeitsplätzen kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Denn wenn Europa und insbesondere auch Deutschland Technologieführer in diesen Schlüsseltechnologien sein wird, können wir durch moderne Arbeitsplätze der Zukunft auch bei uns nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.
Ökonomisches Denken lässt sich hervorragend mit ökologischen Handlungsweisen verbinden.Durch neue Energietechnologien können sich auch die Entwicklungsländer unabhängiger entfalten. Freier Zugang zu Energie mit bezahlbaren Preisen ist ein wesentliches Element der sozialen Entwicklung in vielen Staaten der Welt.

Ganz aktuell hat der WWF am 04.10.05 eine Studie veröffentlicht (http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/02698/index.html) aus der ersichtlich ist, wo die 30 größten CO2 - Produzenten Europas sind. Ernüchternd ist, dass 9 der 30 größten Umweltverschmutzer aus Deutschland kommen. Eine Detaillandkarte zeigt die Standorte der Kraftwerke und die Emissionswerte.
Diese Kolumne (Folge 2) wird mit freundlicher Unterstützung des Bürgerprojekt Photovoltaik von Dietmar Helmer gestaltet.

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CO2- und Energie- Verbrauch pro Kopf und Jahr

Bürgerprojekt Photovoltaik
(Kolumne Folge 1)

Der Gemeinderat und die Stadtverwaltung von Remseck haben es ermöglicht, dass auf öffentlichen Dächern Bürgersolaranlagen erstellt werden können. Bürgerinitiativen können daher die Dächer des Gymnsasium Remseck, der Realschule Remseck oder des Dienstleistungszentrums Pattonville mit Photovoltaikanlagen bebauen.

In dieser Kolumne werde ich laufend über die Möglichkeiten zu einem nachhaltigen Energiewandel sprechen.

Insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel und die neuesten Erkenntnisse aus der Studie des Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie über den Einfluss des Menschen auf die sich verändernden Klimadaten, (http://www.ipcc.ch/pub/nonun/IPCC02_WG1_D.pdf) sehe ich es als wichtig an, zu Fragen einer modernen Energie- und Klimapolitik Stellung zu beziehen.
Es ist mittlerweile unstrittig in der Wissenschaft, dass CO2 wesentlich zur Erwärmung der Erdatmosphäre beiträgt.

Der Einzelne fragt sich, welchen Einfluss man selbst darauf hat. Lt. Internationale Energie Agentur [IEA (http://www.iea.org/) -Bericht von 2001] verbraucht

jeder Einwohner in Deutschland 172 GJ Energie pro Jahr.

Das entspricht umgerechnet 47.816 kwh.

Der pro Kopf Verbrauch an CO2 beträgt 10,14 t pro Jahr.

Der Weltdurchschnitt beträgt 2,89 t CO2/a/K.

Wenn man die Wachstumsraten des Energieverbrauchs in Staaten wie China (derzeit 2,40 t CO2/a/K) oder Indien (derzeit 0,92 t CO2/a/K) ansieht, zeigt sich, dass man einem Anwachsen des CO2-Ausstoßes ernsthaft nur begegnen kann, wenn die nachgefragte Energie im Wesentlichen auch auf erneuerbare Energien beruhen wird.

Da es sich um ein Thema der nächsten Jahrzehnte handelt, sollte man von kurzfristigen Denkweisen Abstand nehmen. Es gibt keine gute oder schlechte Energiegewinnungsform. Es gibt aber bessere, modernere, umweltschonendere, Arbeitsplatz schaffende und vor allem nachhaltigere.

Würde heute ernsthaft jemand sagen, dass die Autos vor 40 Jahren bereits gut genug waren? Außer aus Nostalgie gibt sich heute niemand mit dem Autostandard von vor 40 Jahren zufrieden. Der technologische Fortschritt war notwendig und unaufhaltbar. Warum sollte das bei der Energiegewinnung anders sein? Wer hat eigentlich Angst vor dem Energiewandel?

Als Stadt Remseck leisten wir einen aktiven Beitrag zum Energiewandel, indem wir die Dächer der öffentlichen Gebäude für interessierte Bürger zur Verfügung stellen, um Photovoltaikanlagen zu bauen.
Ebenso wollen wir Öffentlichkeitsarbeit leisten, indem wir die Bevölkerung über Fakten wie in diesem Artikel informieren.

Diese Kolumne (Folge 1) wird mit freundlicher Unterstützung des Bürgerprojekt Photovoltaik von Dietmar Helmer gestaltet.

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Die Sonne schickt uns keine Rechnung!

Nutzen wir die unendliche Ressource der Sonne.

Ihre Energie ist ein Geschenk des Himmels.

Ungeachtet von Konfessionen oder der persönlichen Lebenseinstellung.

Ob Sie an etwas glauben oder nicht. Die Sonne strahlt für jeden.

--
Sonnige Grüße

Dietmar Helmer

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Freitag, Januar 06, 2006

 

Osteoporose bei Energiemonopolen?

Global Player – eine Glosse?

Welchen Fortschritt bringt es, wenn Unternehmen immer größer werden? Die sogenannten „Global Player“ haben keine Wurzeln mehr. Sie sind staatenlos, somit gesellschaftslos. Sie werden zum Selbstzweck. Der Zweck ist Geld verdienen. Immer mehr nur zum Wohlstand derer, die an dem Unternehmen teilhaben können: Manager, Berater, Shareholder (MBS*).
Kunden braucht man natürlich, um ein Produkt zu verkaufen. Es wird aber nicht mehr vom Kunden geredet, sondern von Absatzmärkten. Egal wo die sind, solange die Kosten für soziale und kulturelle Verwerfungen und ökologische Zerstörung nicht den Verursachern bei der Herstellung von Produkten auferlegt werden, werden die „Global Player“ weiter wachsen.
Ach ja, Mitarbeiter gibt es auch noch. Die sind aber Kostenfaktoren geworden und müssen durch Synergieeffekte effizienter genutzt werden.
Wenn die Mitarbeiter an einem Standort aber nicht so sein wollen, wie die MBS das für richtig halten, dann müssen sie leider, leider, um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, den Standort verlegen. Da kann dann mit weniger Personalkosten produziert werden, um auf den Absatzmärkten, auf denen man vorher die Arbeitsplätze vernichtet hat, die Produkte weiter zu verkaufen, die man zu dem Preis, den man sich wünscht aber nicht mehr verkaufen kann, da die Kostenfaktoren arbeitslos geworden sind. Deshalb muss man, um weiter wettbewerbsfähig zu sein, in das nächste Land ausweichen, um kostengünstiger zu werden, damit die Produkte billiger werden, damit all die ehemaligen Mitarbeiter sich die Produkte weiter kaufen können.
Wenn die ehemaligen Kostenfaktoren auf den Preis schauen, ist das natürlich schlimm. Diese lästigen Konsumverweigerer finden günstige Preise auch noch gut. Selbst schuld, dass ihr arbeitslos geworden seid. Kostenbewusstsein ist ein Privileg der Unternehmen. Schließlich geht es auf die Margen Da sind auf Dauer 20% Eigenkapitalrendite gar nicht zu machen. Warum seid ihr so Böse zu den MBS? Sie wollen doch nur Eure Zukunft sichern. Arbeit ist doch da, akzeptiert endlich die von Ihnen gewünschten Lohnkosten.

Derweil wachsen die „Global Player“ weiter und weiter. In Teilbereichen sind bereits gefestigte Oligopole entstanden. Sie setzen auf den Absatzmärkten das durch, was sie für richtig halten. Da sie niemandem außer sich selbst verpflichtet sind, können sie mit den Politikern und deren Organisationen machen, was sie wollen.

Dinosaurier haben bereits schon einmal auf diesem Planeten gelebt. Ihre Größe war lange ein Vorteil für sie. Ohne Konkurrenz konnten sie sich entfalten und weiter wachsen. Irgendwann hatte sich aber das Klima verändert, sodass die Kolosse ausstarben. Kleinere Lebewesen hatten eine Chance, sich zu entfalten. Neue Ideen, Kreativität, Innovation hatte eine Chance. Eine noch nie da gewesene Lebensvielfalt hatte sich neu gebildet.

Für eine nachhaltige Entwicklung ist flexibles Denken und Handeln eine Grundvoraussetzung. Die „Global Player“ von heute, werden an dieser nachhaltigen Entwicklung keine herausragende Rolle in der Zukunft spielen. Die Trägheit der Masse, zentralistische Strukturen nehmen diesen Unternehmen die Luft zum Atmen.

Im Energiesektor ist das besonders auffällig. Die Monopolisten bewegen sich kaum. Es wird an Atomkraft, Kohle und Erdöl festgehalten, solange es geht und solange man phantastische Gewinne mit den alten Strukturen machen kann. Dass das Skelett bereits an Osteoporose** leidet und brüchig ist, hat man zuletzt im Münsterland gesehen. Zu lange hat man nicht in moderne Strukturen investiert, jetzt ist der Katzenjammer groß. Der Monopolist trägt natürlich keine Schuld. Es sind die angeblich schlechten Rahmenbedingungen, die es dem Dinosaurier schwer machen zu überleben.

So ist das eben, wenn sich das Klima wandelt. Bei der Energieversorgung werden die kleinen, wendigen, innovativen Unternehmen überleben. Es gibt aber auch einen Dinosaurier in der Ölindustrie, der gerne eine Zukunft haben möchte. Es ist eben an der Zeit, b-eyond p-etroleum zu denken und zu handeln. Ob der Oligopolist auch das tut, was er sagt, werden wir sehen.

Noch denkt der Dinosaurier nicht wie ein b-ürger p-rojekt, aber wir stehen erst am Anfang einer neuen Entwicklung.

Ihr Dietmar Helmer



*MBS = mortgage backed securities = hypothekarisch belastetes Wertpapier. Ja es ist mittlerweile eine hohe Hypothek auf dem heutigen Denken vieler dieser Manager, Berater und Shareholder.

Die Belastungen für die Gesellschaften und die Umwelt sind kaum noch zu tragen. Welchen Wert werden die Papiere haben, wenn die Gier an ihre Grenzen stößt? Nachhaltiger, etwas bescheidenerer Profit, hat die reichsten Menschen und Unternehmen hervorgebracht. Diese Menschen haben es manchmal nicht mehr selbst erlebt. Aber ihr Geist lebt in den nachfolgenden Generationen weiter. MBS sind auf Langfristigkeit ausgerichtet. Analysiert Euch mal nach diesen Kriterien. Eure Unternehmen werden erblühen und nicht in Fusionen untergehen oder kaputtsaniert.

**Osteoporose aus
www.Wikipedia.de , der freien Enzyklopädie (mit Verfremdung)
Die Osteoporose (v. griech ὀστέον „Knochen“ und lat. porus „Öffnung“) ist ein übermäßiger Abbau der (Strommasten-)Knochensubstanz, der das ganze Skelett betrifft. Die Krankheit ist daher auch als (Masten-)Knochenschwund bekannt. Das typische Merkmal der Osteoporose ist eine Abnahme der (Stahlmasten-)Knochenstabilität, was zu einer erhöhten Gefahr von (Masten-)Knochenbrüchen führt. Zur Diagnose wird die Knochendichtemessung herangezogen, bei der ein sogenannter T-Wert ermittelt wird. Die Heilung von (Masten-)Knochenbrüchen bei Osteoporose ist nicht gestört, der Zeitrahmen ist kein anderer als beim jüngeren Menschen.Die Osteoporose ist eine zunächst unmerklich verlaufende Erkrankung, die aber im Fall von (Masten-)Knochenbrüchen, insbesondere bei alten (Masten) Menschen, eine hohe Krankheitslast (Schmerzen, Bettlägrigkeit, manchmal dauernde Immobilisierung) bedeutet und mit jährlich etwa 2,5-3 Mrd. Euro an direkten und indirekten (Krankheits)kosten in Deutschland auch ein großes volkswirtschaftliches Gewicht hat. Deshalb wurde sie (vom Umwelt- und Wirtschaftsministerium) von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die Liste der zehn wichtigsten (Investitionsvorhaben) Erkrankungen gesetzt. Von Kritikern wird angeführt, dass die Neubewertung der Osteoporose in den letzten Jahren durch die (Energielobby) Pharmaindustrie gesteuert sei, die (k)einen Absatzmarkt für neue (neue Energien) Medikamente schaffen wolle. Hierzu lässt sich anführen, dass es erst seit etwa 1985 möglich ist, (regenerative Energien zuverlässig marktreif zu machen) die Knochendichte zuverlässig zu messen. Das Krankheitsbild kann also, bevor es zu Brüchen führt, erst (jetzt durch dezentrale Strukturen dauerhaft behandelt werden) seitdem erfasst werden. Die Messung der (Stahl-)Knochendichte muss der (Stromkonsument) gesetzlich Krankenversicherte selbst bezahlen (über die Gebührenrechnung), wenn sie zur Früherkennung vorgenommen wird, da sie dann keine Leistung der (Monopolisten) Kassen ist.Man unterscheidet zwischen primärer und sekundärer Osteoporose. Zur wesentlich häufigeren primären Osteoporose zählen die postmenopausale (oder postklimakterische) Osteoporose und die Altersosteoporose (Involutionsosteoporose).Die sekundäre Osteoporose tritt u. a. als Folge von Stoffwechselerkrankungen oder hormonellen Störungen auf.Man geht davon aus, dass in Deutschland etwa 30% aller (Masten) Frauen nach dem Klimakterium an primärer Osteoporose erkranken. Für (ältere Masten) Männer ist ab dem 70. Lebensjahr die Altersosteoporose ebenso ein häufiges Krankheitsbild.Knochenbrüche bei Osteoporose finden sich insbesondere an den Wirbelkörpern (ab der Mitte der Masten) der Wirbelsäule, am Oberschenkelhals und am Handgelenk.



Osteoporose bei Energiemonopolen ist heilbar. Globalisierung durch Dezentralisierung bei der Energieversorgung. Unabhängigkeit schaffen durch ein Bürgerprojekt Photovoltaik. Bürgerstrom selbst herstellen. Energiewandel ist möglich. Bereits heute.

Sonnige Grüße
Dietmar Helmer

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Zukunft gestalten - Bürgerprojekt Photovoltaik

Für eine Nachhaltige Entwicklung im Energiebereich ist es wichtig, zunächst die Grundvoraussetzung herbeizuführen:
Unabhängigkeit von Energiemonopolen.

Regenerative Energien können diese Voraussetzung schaffen, da sie grundsätzlich auf dezentralen Strukturen aufbauen.

Photovoltaikanlagen auf öffentlichen oder privaten Dächern ermöglichen es den Bürgerinnen und Bürgern, in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Stück für Stück wieder die Selbstverantwortung für eines der wichtigsten Grundelemente eines lebenswürdigen Lebens zurückzugewinnen: eine nachhaltige Energieversorgung.

Nicht nur für die lebenden Generationen, sondern auch in Verantwortung für die zukünftigen Generationen.

Derzeit wird wieder einmal ständig über die Knappheit von Ressourcen gesprochen (Öl, Gas, Kohle, Uran). Alles endliche Güter, die auch schädliche Folgen für das Klima haben können (CO2-Gas oder Verstrahlungsrisiken).
Abhängigkeiten von Energielieferungen haben wir erst vor wenigen Tagen bei den Gaslieferungen aus Russland erkennen müssen.

Richtig "gut" wird in den nächsten Jahren werden, wenn durch solche Ereignisse oder durch Naturkatastrophen wie in den USA ständig neue Argumente für Preiserhöhungen in rasantem Tempo gefunden werden.

Die Sonne wird uns mindestens noch 4-5 Mrd. Jahre mit Energie versorgen. Mehr als wir auch bei einer Vermehrfachung des Energieverbrauchs in der Zukunft benötigen.
Wir müssen nur bereit sein, den Wandel vorzunehmen.

Die Energiemonopole von heute werden nicht die Vorreiter des Energiewandels sein. Das bedauere ich sehr, denn Sie hätten die Infrastruktur, das Know-how, den Einfluss, die Möglichkeiten und das Geld, den Wandel zu beschleunigen.
Aber das sieht die moderne Betriebswirtschaft im globalen Betrieb wegen zu geringer Renditen nicht vor.

Deshalb sind wir als Bürgerinnen und Bürger gefragt, etwas "Dampf in den Kessel" zu machen.
Das Bürgerprojekt Photovoltaik zeigt einen Weg auf, wie wir umweltschonend, nachhaltig, dezentral und zu akzeptablen Preisen auch in der Zukunft eine ausreichende Energieversorgung sicherstellen können.

Durch das rasante Wirtschaftswachstum in der Welt, werden wir bei Energiefragen vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Mit den derzeit gängigen Rezepten der Energiemonopole sind diese Fragen nicht zu lösen.

Sonnige Grüße
Ihr Dietmar Helmer

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